Sprüche über Zwang
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Auch große Kraft wird schwach unter dem Gegendruck von noch größerer Kraft, und dem Zwang des Unvermeidlichen muss alles erliegen.
— Francesco Petrarca
Ich wollte das Alter gern der Jugend gleichsetzen, wenn es nur nicht die Enge der Bewegung, die Schwere der Erinnerung, die Bitternis der Erfahrung hätte.
— Theodor Toeche-Mittler
Die schlimmste Knechtschaft ist: ein Sklave der Sinne sein.
— Johan Peter Uz
Jemand kann solche Furcht haben, sich lächerlich zu machen, dass er sich lächerlich macht.
— Otto Weiss
Dank fordern für längst erwiesene Dienste? Erpressung!
— Otto Weiss
Wer die Menschen in guten Stunden von sich weist, kann sie in bösen Stunden, die doch für jeden einmal kommen, auch nicht an sich ziehen, und wenn er es mit Haken und Ketten versuchte.
— Ernst von Wildenbruch
So wie Licht und Schatten einander ausschließen, ebenso werden alle Dinge vom Gegensatz beherrscht.
— Helene von Druskowitz
Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Der Gang der Politik gleicht dem Flug eines Drachens, dessen Bahn von dem Winde, der ihn treibt, und der Schnur, die ihn hält, abhängig ist.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Eigentum ist eine Falle: was wir zu besitzen glauben, besitzt tatsächlich uns.
— Alphonse Karr
Unendlich ist der Raum, durch den wir in dunkler Nacht sternenweit schauen, aber bei lichtem Tage bietet er sich fassbar umgrenzt dem Auge. Nie die Zeit: unsichtbar bleibt sie, stumm, unerbittlich, ei …
— Theodor Toeche-Mittler