Sprüche über Zufriedenheit
273 Sprüche — Seite 8
Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
— Peter Rosegger
Die Zeit bringt Rat. Erwartet in Geduld. Man muss dem Augenblick auch was vertrauen.
— Friedrich von Schiller
Habe Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.
— Franz von Sales
Muttersprache, Mutterlaut! Wie so wonnesam, so traut
— Max von Schenkendorf
O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein.
— Robert Schumann
Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.
— Benjamin Franklin
Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!
— Theodor Fontane
Wer seine Wünsche noch zähmen kann, ist reich genug
— Voltaire
Das Wort: Wir sind zufrieden! Macht uns're Weisheit aus. Wir seufzen doch hienieden Vom Glück nicht viel heraus.
— August Friedrich Langbein
Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.
— Leo Tolstoi
Mancher hat im Leben viel Glück gehabt und ist doch niemals glücklich gewesen.
— Johann Gottfried Herder
Am freiesten wird der sein, der am wenigsten Bedürfnisse hat.
— Hans Thoma
Wenn es auch düstere Tage in meinem Leben gab, würde ich doch nicht wollen, dass man mich zu den Unglücklichen zählt.
— Vincent van Gogh
Ergebung in sein Schicksal ist die erste Forderung der Natur an den Menschen.
— Friedrich Maximilian von Klinger
Das Brot der Heimat nimmt kein Ende, und die davon essen, bekommen goldene Herzen voll Fröhlichkeit und Güte.
— Hermann Stehr
Alle Vergnügungen auf jede Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig. Alle Vergnügungen ganz vermeiden zu wollen, ist gefühllos.
— Plutarch
Derjenige, der seinen Durst gestillt hat, kehrt der Quelle den Rücken zu.
— Baltasar Gracián y Morales
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen gibt, der nicht immer neue Bedürfnisse hat.
— Ludwig Erhard
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen
— Wilhelm Busch
Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverständlich hin, nd von dem, was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung daraus machen sollte.
— Theodor Fontane