Sprüche über die Tierwelt
164 Sprüche — Seite 6
Wer sich vom Wolfe Rat lässt geben, dessen Schafen geht's ans Leben.
— Bernhard Freidank
Ging ein Hund tausend Stund zur Kirche, er wär doch ein Hund.
— Bernhard Freidank
Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, doch die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.
— Wilhelm Busch
Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.
— Epikur
Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.
— Hildegard von Bingen
Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.
— Daniel Defoe
Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
— Theodor Fontane
Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte
— Francesco Petrarca
Das letzte Wort über die Wunder des Hundes ist noch nicht geschrieben.
— Jack London
Ein guter Hirt schert die Schafe, schindet sie aber nicht.
— Jean Baptiste Colbert
Bei Licht besehen ist auch ein Leithammel nur ein Schaf.
— Ernst Hohenemser
Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.
— Martin Opitz
Es ist ein wahres Glück, dass der liebe Gott die Fliegen nicht so gross wie die Elefanten gemacht hat, sonst würde uns sie zu töten viel mehr Mühe machen, und auch weit mehr Gewissensbisse.
— Christian Morgenstern
Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.
— Friedrich Nietzsche
Schon wer nur ein kleines Lichtlein in der Dunkelheit anzündet, lockt die Mücken an
— Franz von Sales
Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs.
— Ambrose Bierce
Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.
— Ambrose Bierce
Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie
— Wilhelm Busch
Kauf einen jungen Hund und du wirst für dein Geld wilde entschlossene Liebe bekommen.
— Rudyard Kipling
Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele, sich nicht mehr mit mir amüsiert als ich mich mit ihr?
— Michel de Montaigne