Sprüche über Wissen
730 Sprüche — Seite 12
Die Jahre lehren viel, was die Tage nicht wissen.
— Ralph Waldo Emerson
Das kleinste Kapital eigner Erfahrung ist mehr wert als Millionen fremder Erfahrungen.
— Gotthold Ephraim Lessing
Um mit Nutzen zu lesen, muss man seine Aufmerksamkeit bis zu dem Grade anspannen, dass man die Gedanken wie etwas mit leiblichen Augen Angeschautes vor sich sieht.
— Joseph Joubert
Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten
— Theodor Fontane
Der große Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.
— Henry Thomas Buckle
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann.
— Martin Kessel
Wissen ohne Liebe bläht auf, Liebe ohne Wissen gerät in Irrtum.
— Bernhard von Clairvaux
Neugier ist eine der festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.
— Samuel Johnson
Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger
— Ambrose Bierce
Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.
— Robert Schumann
Wir wissen von unsrer Seele wenig und sind sie selbst.
— Georg Christoph Lichtenberg
Schlage nie in Büchern nach, wenn du etwas vergessen hast, sondern bemühe dich, es dir ins Gedächtnis zu rufen.
— Leo Tolstoi
Das Vermögen, das du benutzt, geht zu Ende. Wissen, wenn du es benutzt, vermehrt sich.
Immer wenn einer von Ethik spricht, weiß ich, dass er nicht zahlen will.
— Rudolf Virchow
Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.
— Romain Rolland
Eine Sprache mit Geschick handhaben heißt, eine Art Beschwörungszauber treiben.
— Charles Baudelaire
Die Ahnung der Frau ist meistens zuverlässiger als das Wissen des Mannes.
— Rudyard Kipling
Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum
— John Locke
Die Ehe ist eine Wissenschaft.
— Honoré de Balzac