Sprüche über Wünsche
438 Sprüche — Seite 7
Pilze gibt es groß und klein - mögest du ein Glückspilz sein!
Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch.
— Philip Chesterfield
Aus den Stellen, die jemand in Büchern anstreicht, kann man auf sein Bedürfnis oder auf sein Steckenpferd schließen.
— Ernst von Feuchtersleben
So wie der Glanz der Sterne, so blühe stets dein Glück, denk auch in weiter Ferne recht oft an mich zurück.
Der Gott muss in den Liebenden sein, ihre Umarmung ist eigentlich seine Umschließung, die sie in demselben Augenblicke gemeinschaftlich fühlen, und hernach auch wollen.
— Friedrich Schleiermacher
Scharren die Mäuse tief sich ein, wird ein harter Winter sein.
Ursula beginn, zeigt auf den Winter hin. (21. Okt.)
Die Hoffnung ist die Blüte des Wunsches, der Glaube die Frucht der Gewissheit.
— Honoré de Balzac
Vier gute Wünsche für dich: Mehr Geld. Schnellere Pferde. Jüngere Frauen. Älterer Whisky
Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.
— Else Pannek
Fortschritt heißt heute, etwas zu wollen, was es ohne Fortschritt schon einmal gab.
Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid
— Dalai Lama
Das eine Ziel schwer, das andere leicht, was einzig zählt, ist, was du erreichst.
Kein Wind ist dem günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will
— Michel de Montaigne
Man möge bedenken, dass man andere ertragen soll, wie man selbst ertragen zu werden wünscht.
— Jeremias Gotthelf
Wollen heißt Widersprüche wecken.
— Albert Camus
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
— Otto von Leixner
Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.
— Christoph Martin Wieland
Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen. Wer wenig begehrt, hängt von wenigem ab.
— Jean-Jacques Rousseau