Sprüche über Vorsicht
495 Sprüche — Seite 13
Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.
— Voltaire
Dumme Gedanken hat jeder, doch der Weise verschweigt sie.
— Wilhelm Busch
Versuche niemals jemanden so zu machen, wie du selbst bist. Du solltest wissen, daß einer von deiner Sorte genug ist.
— Ralph Waldo Emerson
Umarme deinen Feind! Denn solange du ihn mit den Armen umschlingst, ist es ihm nicht möglich, die Waffe zu ziehen
Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Worte "frei". Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für s …
— Otto von Bismarck
Inmitten einer großen Freude soll man nichts versprechen
Es gibt Rosenzüchter, die sich mehr mit den Blattläusen beschäftigen als mit den Rosen.
— Victor Auburtin
Wahrheit ist unser kostbarster Besitz. Laßt uns sparsam mit ihr umgehen.
— Mark Twain
Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme
— William Shakespeare
Frauen misstrauen Männern im Allgemeinen zu sehr und im Besonderen zu wenig.
— Gustave Flaubert
Nimm die Zunge wohl in acht, sprich kein Wort, das unbedacht, denn ein Wort, zu schnell gesprochen, hat schon manches Glück zerbrochen.
Einem trauen ist genug, keinem trauen ist nicht klug; doch ist's besser, keinem trauen als auf gar zu viele bauen.
— Friedrich von Logau
Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lebenslauf, denn er könnte mal dein bester Freund werden
Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.
— Joachim Ringelnatz
Das Glück ist verschwenderisch aber unbeständig.
— Demokrit
Ich habe dem Glücke niemals getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.
— Seneca
Und wenn du auch die Kraft hast, einen Berg zu versetzen, so brauchst du noch einen Verstand, der so groß und so ruhig ist wie ein Ozean
Alte Männer sind gefährlich, ihnen ist die Zukunft egal
— George Bernard Shaw
Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.
— Friedrich von Bodenstedt