Sprüche über Verbrechen
129 Sprüche — Seite 2
Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
— Tacitus
Selbst bei der Warnung bedarf es der Vorsicht, denn schon mancher, der niemals ans Stehlen dachte, ist durch falschen Verdacht zum Dieb geworden.
— Georg Ebers
Die Grausamkeit empört, aber die Dummheit entmutigt.
— Albert Camus
Überall wo Grenzen sind, wird geschmuggelt.
— Otto Weiss
Der nächste Krieg wird von einer Furchtbarkeit sein, wie noch keiner seiner Vorgänger.
— Bertha Freifrau von Suttner
Mit einem Dieb kann man keine Kompromisse machen, es sei denn, du willst etwas von dir hergeben
Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten
— Christian Morgenstern
Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet.
— Mark Twain
Das Schlimmste, was Hitler uns angetan hat - und er hat uns viel angetan - ist doch dies gewesen, dass er uns in die Scham gezwungen hat, mit ihm und seinen Gesellen gemeinsam den Namen Deutsche …
— Theodor Heuss
Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.
— Theodor Fontane
Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen
— Juvenal
Der Reiche ist entweder selbst ein Gauner oder der Erbe eines Gauners.
— Hieronymus
Je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze braucht er.
— Tacitus
Räuber von Geld richtet man hin, Räuber von Ländern macht man zu Königen.
Etwas muß er sein Eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.
— Friedrich von Schiller
Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen, sie will nicht das Endgültig-Gute, das Endgültig-Schöne. Sie will immer nur etwas Neues
— Peter Altenberg
Um manche Delikte zu begreifen, genügt es, die Opfer zu kennen.
— Oscar Wilde
Schafft den Gewinn ab, so wird es keine Diebe und Räuber mehr geben.
— Laotse
Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.
— Romain Rolland
Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
— Annette von Droste-Hülshoff