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Sprüche zur Trennung

63 Sprüche — Seite 2

  1. Laß mein Aug den Abschied sagen, den mein Mund nicht nehmen kann! Schwer, wie schwer ist er zu tragen, und ich bin doch sonst ein Mann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Durch Zufall lernten wir uns kennen, doch war es nur für kurze Zeit, durch Schicksal werden wir uns trennen, vielleicht für alle Ewigkeit. Hab Dank für all die Stunden, die ich mit dir verbracht, …

  3. Gehe nicht ohne Gruß und Wort einfach von zu Hause fort, nicht dass es dann geschieht und du es nie wieder siehst.

  4. In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.

    Theodor Fontane

  6. Man ist unzufrieden, wenn jemand, dem man doch selber den Abschied gegeben hat, sich bald tröstet

    Otto Flake

  7. Ehe ist vielfach nur der Kontrakt, auf dessen Bruch die Unterhaltspflicht als Konventionalstrafe steht.

    Karl Theodor Jaspers

  8. Die Strasse komme dir entgegen, der Wind stärke dir den Rücken, die Sonne scheine warm in dein Gesicht, der Regen falle sanft auf deine Felder. Bis wir uns wieder sehen, berge dich Gott in der Ti …

  9. Wenn du mich gern hast, schreibe mir; ich bitte dich darum. Wenn du etwas gegen mich hast, schreibe mir trotzdem, überwinde deinen Groll.

    Basilius von Caesarea

  10. Abschied tut weh. Doch jeder Abschied trägt wunderbare, neue Lebensmöglichkeiten in sich.

    Rainer Haak

  11. Und wer, wie der Zugvogel, Rettung sucht durch Wechsel des Ortes, der findet sie nicht, denn für ihn ist die Welt überall gleich.

    Anton Tschechow

  12. Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt: Er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.

    Gustav Freytag

  13. Mag auch heiß das Scheiden brennen, treuer Mut hat Trost und Licht; mag auch Hand von Hand sich trennen, Liebe lässt von Liebe nicht.

    Franz Emanuel August Geibel

  14. Alle Männer sind so, sie schätzen gering, was sie besitzen, und kehren begierig zu dem zurück, was sie durch eigene Schuld verloren haben.

    Alfred de Musset

  15. Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, wo man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist

    Gustave Flaubert

  16. Bequemlichkeit hindert uns oft genug, Bindungen zu lösen - mancher verdorrt, dessen Wurzeln nicht nähren, nur festhalten.

    Ludwig Marcuse

  17. Unvorbereitetes Wegeilen bringt unglückliche Wiederkehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Wenn du etwas lieb hast, lass es frei. Kommt es zurück, ist es dein. Kommt es nicht zurück, hast du es nie besessen!

  19. Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden.

    Franz Kafka

  20. Es wär´ so schön gewesen, es hat nicht sollen sein

    Joseph Victor von Scheffel