Sprüche über Tot
313 Sprüche — Seite 4
Wo Ärzte und Apotheker fehlen, da sterben die Leute an Altersschwäche.
Liegt der Bauer tot im Zimmer, dann lebt er nimmer!
Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt.
— Heinrich Zille
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …
— Henry David Thoreau
Dem Arbeiter, der kein Brot hat, ist es ganz einerlei, nach welcher Definition er verhungert.
— Daniel Spitzer
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.
— Michelangelo
Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.
— Joachim Ringelnatz
Die wir lieben, sind nur geborgt. Wann sie gehen, entscheiden wir nicht. Wir entscheiden, ob wir die Erinnerung als Geschenk annehmen wollen.
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall da, wo wir sind.
Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.
— Immanuel Kant
Der Tod geht uns Lebende nichts an. Solange wir leben, sind wir nicht tot. Wenn wir tot sind, leben wir nicht mehr.
— Epikur
Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
— Augustinus
Der Tod entsetzt uns, selbst wenn wir wissen, dass er kommen wird.
— John Steinbeck
Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.
— Anselm von Canterbury
Ohne ihn war nichts zu machen, keine Stunde hat er frei, schließlich als sie ihn begruben, war er endlich auch dabei.
— Wilhelm Busch
Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiterzuleben.
— Sokrates
Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht.
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
— Bertolt Brecht
Man stirbt nicht, wenn man in den Herzen der Menschen weiterlebt, die man verlässt.
— Samuel Smiles
Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht. Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht. Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid; sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten …
— Dietrich Bonhoeffer