Sprüche und Zitate von Theodor Storm
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Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.
Vom Unglück erst zieh ab die Schuld, was übrig ist, trag in Geduld.
Gern schliess ich einmal meine Türen, um in des Nachbars Haus zu gehn; Doch muss ich deutlich dort verspüren den Duft des Kräutleins "Gerngesehen". Bei Euch dies Kraut riecht meine Nas' - auf Euch erh …
Ich seh' dein liebes Angesicht, ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.
Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden
Dass nimmer trübe Ungemach, dass fern euch bleibe Not und Schmach, dass nie ihr eine Träne weint, dass stets in Liebe ihr vereint, dass stets ihr aller Sorgen bar, das wünsch' ich dem verlobten P …
Es kommt das Leid, es geht die Freud', es kommt die Freud', da geht das Leid - die Tage sind nimmer dieselben.
Setz vors Bett die schönen Sachen, nimm dein Püppchen mit hinein! Morgen, wenn du wirst erwachen, soll noch alles bei dir sein!
Knecht Ruprecht Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen. Und droben aus dem Himmelstor s …
Kein Sternlein blinkt im Walde. Weiß weder Weg noch Ort: Die Blumen an der Halde, die Blumen in dem Walde, die blühn im Dunkeln fort.
Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.