Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.
Sprüche und Zitate von Theodor Storm
31 Zitate
Mir ist das Herz so froh erschrocken, das ist die liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken mich lieblich heimatlich verlocken in märchenstille Herrlichkeit.
Ich möchte mein Glück in deinen Augen lesen, ich möchte ewig von dir hören: "Ich liebe dich!"
Wer je geliebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen.
Nur wenige Muscheln haben Perlen
Wohl ist es Herbst, doch warte nur ein Weilchen! Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen
Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat
Ein frommer Zauber hält mich wieder. Anbetend, staunend muss ich stehn; es sinkt auf meine Augenlieder ein goldner Kindertraum hernieder. Ich fühl's: Ein Wunder ist geschehen.
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht.
Es komme, was da kommen mag! So lang du da bist, ist es Tag. Und geht es in die Welt hinaus, wo du mir bist, bin ich zuhaus. Ich seh dein liebes Angesicht, ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.
Der Nebel steigt, es fällt das Laub; schenk ein den Wein, den holden ! Wir wollen uns den grauen Tag vergolden, ja vergolden !
Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht.
Vergessen und Vergessenwerden! Wer lange lebt auf Erden, der hat wohl diese beiden zu lernen und zu leiden.
Wer, solang das Jahr sich mißt, nicht einmal herzlich närrisch ist, wie wäre der zu andrer Frist wohl jemals ganz vernünftig
Rastlos musst du weiter streben, nie ermüdet stille stehn; nur dann kann ich in Ruhe leben, sonst würden wir uns wiedersehen
Die Liebe, welch´lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst!
Man leiste nur was und lasse Wirkungen von sich ausgehen, so kommen gute Gegenwirkungen von selbst.
Das ist das grösste, was dem Menschen gegeben ist, dass es seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.
Am letzten Ende pflegen die Idealisten doch recht zu behalten, wenn auch mitunter vielleicht hundert Jahre, nachdem sie begraben sind.
So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.