Sprüche über Streit
184 Sprüche — Seite 9
Zwei Hahnen auf einem Mist vertragen sich nicht.
Wer will hadern um ein Schwein, nehm die Wurst und lass es sein.
Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er es nicht nehmen will.
— Friedrich von Schlegel
So ein ordentlicher Krach macht das Leben pikant.
— John Knittel
Wer Frieden haben will, tut übel, dass er Streit anfängt
Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.
— Else Pannek
Wer die Jugend schilt und Jugend scheucht, einsam durch mürr'sches Alter kreucht.
— Carl Leberecht Immermann
Der Liebe ohne Zank und Streit fehlt das Salz der Seligkeit
Selbst einem gerechten Mandarin fällt es schwer, einen Familienstreit zu schlichten.
Da streiten sich die Leut' herum oft um den Wert des Glücks. Der eine heißt den andern dumm, am End' weiß keiner nix.
— Ferdinand Raimund
Aus der Unsitte, die Blutsverwandte räumlich zusammen leben lässt, entspringt oft unabsehbarer Schaden.
— Prentice Mulford
Die Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfters aber ein Sturm im Hafen.
— Jean Antoine Petit-Senn
Im Streit, da kommt mancher immer wieder auf das zurück, wovon er durchaus nicht sprechen wollte.
— Otto Weiss
Oft ist bei Konflikten der eine Teil formell im Recht, der andere bloß tatsächlich.
— Otto Weiss
Der Krieg fängt dann an, wenn die andere Seite sich verteidigt
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Wer noch einmal eine Waffe in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfallen.
— Franz Josef Strauß
In der Politik gibt es nichts Dümmeres als alten Groll.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Das schlimmste Glied, das Menschen tragen, ist die Zunge, hör' ich sagen.
— Bernhard Freidank
Man ist nicht eifersüchtig, wo man liebt, aber da, wo man geliebt sein will.
— Rahel Varnhagen von Ense
Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte
— Juvenal