Sprüche über Respekt
317 Sprüche — Seite 6
Wir lieben die uns Wohlwollenden, aber wir achten mehr die, die es wagen, uns ehrlich anzugreifen. So hoch ist unsere Meinung von uns selbst.
— Carl Ludwig Schleich
Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.
— Jeremias Gotthelf
Lass dir an dem Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.
— Christoph Martin Wieland
Das Wesentliche ist nicht "gesiegt", sondern sich wacker geschlagen zu haben.
— Pierre Baron de Coubertin
Es kann Leidenschaft ohne Achtung geben, dann bleibt sie ohne Zärtlichkeit.
— Sully Prudhomme
Was eine Nation groß macht, sind nicht in erster Linie die großen Männer. Es ist das Format der Mittelmäßigen.
— José Ortega y Gasset
Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.
— Adolph Freiherr von Knigge
Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Da in der Achtung dieser Welt so mancher Wicht wird hochgestellt, gilt mir nur der als rechter Mann, der ehrlich selbst sich achten kann.
— Friedrich von Bodenstedt
Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.
— Heinrich Leuthold
Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.
— Abraham a Sancta Clara
Liebe und Hochachtung können durch kein Gesetz erzwungen, sie müssen erworben werden.
Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur soviel, als er sich selbst geltend macht.
— Adolph Freiherr von Knigge
Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.
— Johann Wolfgang von Goethe
Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu
— Georg Christoph Lichtenberg
Wer mich ins Gesicht beschimpft, kann doch ein ehrbarer Mann und mein Freund sein.
Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.
— Oscar Wilde
Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.
— Nicolaus Machiavelli
Quaesitam meritis sume superbiam! - Nimm den Stolz an, zu dem dich Leistung berechtigt!
— Horaz
Ein rechter Mann hat zwei Gesichter, die er hält, das eine auf sein Haus, das andre auf die Welt. Das freundliche Gesicht, das wendet er ins Haus, das ernste aber kehrt er in die Welt hinaus.
— Friedrich Rückert