Sprüche und Zitate von Rahel Varnhagen von Ense
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Freiheit haben ist nur das, was wir notwendig brauchen, um so sein zu können, wie wir eigentlich sein sollten.
Wer nicht in der Welt wie in einem Tempel umhergeht, der wird in ihr keinen finden.
Wissen ist eine Vorratskammer, ein Vorrat, Wissen ist geistiges Haben.
Wir machen keine neuen Erfahrungen, aber es sind immer neue Menschen, die alte Erfahrungen machen.
Das Äußere des Menschen ist der Text zu allem, was man über ihn sagen kann.
Hoch steht über aller Begeisterung, allem Enthusiasmus, selbst über allem Genie und Talent – die Gesinnung.
Das Bedürfnis zum Glücke ist uns doch der höchste Bürge für dessen Existenz.
Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann, je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei: Aber nur Herzen erschließen Herzen.
Es ist noch Phantasie im Menschen übrig für idealistische Zustände, und die will Stoff, Nahrung.
Durch Gewalt läßt sich niemand für die Tugend begeistern.
Die Natur hat tausend Freuden für den, der sie sucht, und mit warmem Herzen in ihren Tempel eintritt.
Schwache und begrenzte Menschen sind ganz notwendig oft undankbar.
Wissen um unser Wissen ist Philosophie; Ergebenheit und Voraussetzung, wo wir zu wissen aufhören, Religion.
In der Tiefe ihres Gemütes verbirgt die Menschheit ihre Schätze.
Vergnügen! – wo ist das? Es sitzt in Blumenkelchen und kommt alle Jahr einmal als Geruch heraus.
Ich lass es mir nicht ausreden. Glückseligkeit ist in, außer, neben uns, durch uns und ohne uns zu finden.
Es ist ein krankhafter, schwächlicher Geisteszustand, auf Lob, und nicht auf Inhalt des Lobes zu halten.
Ob eine Wahrheit grob ist oder nicht, darüber kann man ihr als solcher nichts anhaben; sie entspricht ihrem Wesen, wenn sie wahr ist; und wo sie hintrifft, das ist der Ort, der sie zur Grobheit oder H …
Kunst erfordert das gesündeste, vollständigste Naturgefühl, ungeschwächte Sinne und ein reges, bewegliches Gemüt
Liebe ist die größte Überzeugung. Ist diese zu überwinden, so lieben wir nicht mehr.