Von Menschen kommt kein Glück. Da erwartet man es nur.
Sprüche und Zitate von Rahel Varnhagen von Ense
40 Zitate
Das Herz ist die große Uhr, die auf Wohl und Wehe zeigt.
Man ist nicht eifersüchtig, wo man liebt, aber da, wo man geliebt sein will.
Eine Lüge engagiert meistens schon zu der nächsten.
Alles, was wir wissen, bezieht sich auf etwas, was wir nicht wissen
Auf das selbst Denken kommt alles an, auf die Gegenstände desselben oft sehr wenig.
Ich lebe. Das völligste Leben, mit Bewußtsein.
Und am Ende braucht Liebe nur zu lieben. Können muss sie dies; sonst kommt jeder günstige Zufall umsonst.
Ein gebildeter Mensch ist nicht der, den die Natur verschwenderisch behandelt hat; ein gebildeter Mensch ist der, der die Gaben, die er hat, gütig, weise und richtig und auf die höchste Weise gebraucht: der mit festen Au …
Die Menschen verstehen einander nicht. Sie lieben sich zu ungleichen Stunden.
Jeder, der nur einmal seine Überzeugung in sich zum Schweigen bringt, ist unrein, geistlos, zu allem Schlechten fähig; denn die Möglichkeit und der Anfang ist da!
Jeder Mensch wird von seiner Zeit verschwemmt, von allen, die mit ihm leben. Nur auftauchen kann das bißchen Bessere im Charakter.
Es ist nicht allein sehr schwer, die Wahrheit hier in der Welt zu finden; sondern man muss sie auch noch verleugnen!
Bei allem Misslingen hofft meine ewig närrische Seele doch immer das Unglaublichste. Wir lassen nicht vom Glück!
Reine Liebenswürdigkeit und echter guter Wille sind die höchsten menschlichen Eigenschaften, gegen welche alles tatkräftige Heldentum mit seinem Glanz und Ruhm zurücktritt.
Immer Gerechtigkeit für andere: Mut für uns selbst. Das sind zwei Tugenden, worin alle andern bestehen.
Es gibt eine gehässige, ungehobelte Art zu tadeln und Kritik zu üben, womit nichts gewonnen, niemand gebessert, nur die Absicht, wehe zu tun, erreicht wird. Es gibt aber auch eine andere, geistreiche, wohlwollende Art, w …
Je mehr Einsicht, desto mehr Ein- und Zustimmung wird das Leben uns abgewinnen, wenn es auch noch mehr Arbeit fordert.
Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben. Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.
An sich arbeiten; klar machen, was uns verwirrt und drückt, und wären es die größten Schmerzen – heißt gut sein.