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Sprüche über Neugier

126 Sprüche — Seite 6

  1. Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Jugend bedeutet den Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit, den Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit.

    Perikles

  3. Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.

    Albert Camus

  4. Jugend ist beständige Trunkenheit: sie ist das Fieber der Vernunft.

    François de la Rochefoucauld

  5. Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken.

    Hugo von Hofmannsthal

  6. Man hat beobachtet, dass die Nase niemals glücklicher ist, als wenn sie in anderer Leute Angelegenheiten steckt. Daraus haben einige Physiologen geschlossen, dass ihr der Geruchssinn fehle.

    Ambrose Bierce

  7. Für des Menschen wilde Brust ist keine Heimat möglich.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  8. Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen

    John Locke

  10. Willst Du Männer gesprächig machen, so sprich von Sachen, soll dein Gespräch mit Frauen sich lohnen, so sprich von Personen.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  11. Was dir noch neu ist, wird dich auch reizen, was mir schon Spreu ist, ist dir noch Weizen.

    Friedrich Rückert

  12. Labyrinthe reizen zwar zum Hindurchgehen, aber meist nur, solange es ein übersichtliches Vergnügen ist.

    Johann Jakob Bachofen

  13. Verächtlich ist, wer als Verleumder spricht, doch noch verächtlicher der Überbringer.

    Friedrich von Bodenstedt

  14. Wenn deine Gegenwart makellos ist, so untersucht man deine Vergangenheit.

    Georg Christoph Lichtenberg

  15. Was du ins Ohr flüsterst, wird tausend Meilen weit gehört.

  16. Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.

    Iwan Turgenjew

  17. Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken.

    Ferdinand Magellan

  18. Jede große Zeit erfasst den ganzen Menschen.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  19. Der Zartfühlende vermeidet den Anblick fremden Leides, dem er nicht helfen kann, während der rohe Naturmensch es um dieser egoistischen Lust willen aufsucht.

    Karl Robert Eduard von Hartmann

  20. Unter allen Einmischereien ist die, die sich mit Mann und Frau beschäftigt, für alle Teile die verhängnisvollste.

    Elizabeth von Arnim