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Sprüche und Zitate von Michel de Montaigne

61 Zitate — Seite 3

  1. Nur die Dummen haben sofort eine Überzeugung fertig.

  2. Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer.

  3. Störend sind beim Reisen nur die Kosten

  4. Das Trinken ist fast das letzte Vergnügen, das uns die Jahre nehmen.

  5. Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist, als in das Gesicht.

  6. Es mag sein, dass wir durch das Wissen anderer gelehrter werden. Weiser werden wir nur durch uns selbst.

  7. Was die Kinder an die Eltern bindet, ist eher der Respekt.

  8. Ich gebe mich nicht damit ab, zu sagen, was in der Welt zu tun ist - damit geben sich genug andre ab - sondern ich sage, was ich in ihr tue

  9. Das menschliche Denken wird sinnlos, wenn es kein bestimmtes Ziel hat.

  10. Mit allen Kräften müssen wir uns die Freuden des Lebens zu erhalten suchen, die uns die Jahre, eine nach der anderen, entreissen.

  11. Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele, sich nicht mehr mit mir amüsiert als ich mich mit ihr?

  12. Jede Leidenschaft, die Raum zum Genießen und Nachdenken läßt, ist keine starke Leidenschaft.

  13. Mit den Landschaften ist es wie mit den Blumen: Jede fremde dünkt uns die schönste.

  14. Die meisten Menschen verziehen die Miene und sprechen lauter, wenn ihre Stärke nachlässt

  15. Der Körper kann eine grössere Last tragen, wenn man ihn strafft; mit der Seele ist es genauso.

  16. Auch der ehrlichste Mensch, wenn er alle seine Handlungen und Gedanken nach den Gesetzen genau untersucht, wird finden, dass er in seinem Leben wenigstens zehnmal den Galgen verdient hat.

  17. Meine Gesundheit besteht darin, dass ich in meinem gewöhnlichen Zustand nicht gestört werde

  18. Wohin ich auch zu gehen gedenke, so muss ich doch erst immer einen Schlagbaum der Gewohnheit frei machen, so sorgfältig hat sie alle unsere Straßen verrammelt.

  19. Manchmal ergreift das altern zuerst den Körper, manchmal aber auch den Geist.

  20. Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.