Sprüche über Mißtrauen
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Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewissheit ist eine absurde.
— Voltaire
Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als dass man aufhört, selbst zu schwanken.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben
— Claude Tillier
Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.
— Friedrich von Schiller
Ohne Argwohn zu sein ist den meisten Menschen fast so, wie ohne Verstand zu sein.
— Ludwig Marcuse
Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht
— Francis Bacon
Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
— Carl Hilty
Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Misstrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.
— Rainer Maria Rilke
Die Wahrheit ist oft zu einfach, um Glauben zu finden.
— Fanny Lewald
Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte
— Juvenal
Vorsicht im Vertrauen ist allerdings notwendig; aber noch notwendiger ist Vorsicht im Misstrauen.
— Joszef Freiherr von Eötvös
In der Politik ist das persönliche Gefühl, das uns die Menschen einflößen, ein schlechter Wegweiser.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …
— Fanny Lewald
Der Zweifel ist nicht schöpferisch.
— Fanny Lewald
Einen Glauben kann man verlieren und wieder finden. Der Verlust der Glaubwürdigkeit ist endgültig.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Die vorsichtigen, die alles bedenkenden, alles voraussehenden Menschen fallen stets herein, denn immer mit Schwierigkeiten rechnen, heißt sie erschaffen.
— Prentice Mulford
Gewöhnlichkeiten werden jedem geglaubt, zum Ungewöhnlichen bedarf es der Autorität
— August Pauly
Sei als Freund behutsam und gerecht, wer mit Misstrauen forscht, macht alles schlecht.
— Heinrich Martin
Leider, dem Mitleid entsprießt nur allzuoft die Verachtung; darum verberge Dein Leid tief in der innersten Brust.
— Heinrich Martin
Wer nicht heiratet, wird nie so glücklich, als er wünscht, aber auch nie so unglücklich, als er fürchtet.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch