Sprüche über Liebe
1614 Sprüche — Seite 74
Eine Frau hat so vieles zu beachten, besonders muss sie eine gewisse Zurückgezogenheit behaupten, was sehr schwer ist bei so großer Liebe.
— Clara Schumann
In der Liebe sind wir immer die gutgläubigen Wilden und die Frauen die geschickten Kaufleute.
— Guy de Maupassant
Geiz ist die regelmäßigste Leidenschaft und daher leichter zu betrachten als Ehrgeiz, Liebe, Wollust und andere
— Karl Julius Weber
Der eine liebt den Herrn Pfarrer, der andere seine Köchin.
Wer Liebe im Herzen hat, hat Sporen an den Hacken.
Musik und Blumen rufen die Liebe herbei
Keinen Geist kann man so umfassend lieben wie die Natur.
— Edvard Grieg
Liebe ist der Morgen der Tugenden, Hass der Abend der Sünden.
Man lernt die Menschheit lieben. In den großen Gesellschaften lernt man die Menschen nur hassen.
— Jean-Jacques Rousseau
Was Prügel sind, weiß jeder; was Liebe ist, hat noch niemand herausgefunden.
— Christian Johann Heinrich Heine
Zum heutigen frohen Feste wünsch ich von Herzen dir das Schönste und das Beste und dein Liebe mir. Nimm meinen Wunsch aus reinem Sinn und treuer Liebe freundlich hin!
Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihn im vollsten Maß gegen die, welche verachten.
— Georg Büchner
Die Bewunderung preist, die Liebe ist stumm
— Ludwig Börne
Edle Liebe reinigt, wie die Tragödie, die Leidenschaften des Menschen.
— Jean Paul
Die Liebe hat kein Maß der Zeit. Sie keimt und blüht und reift in einem schönen Augenblick.
— Theodor Körner
Liebe Leute, wenn ihr wüsstet, welche Wunder Liebe tut, mancher Mensch wär' manchem Menschen schon sich selbst zuliebe gut.
Keiner liebt wirklich einen anderen, wenn er nicht eine gewisse Ehrfurcht gegen ihn fühlt.
— John Henry Newman
Solange wir lieben, dienen wir, solange wir von anderen geliebt werden, sind wir, ich möchte fast sagen, unentbehrlich.
— Robert Louis Stevenson
Selbst der schlechteste Mensch kann nicht mit der gleichen Intensität hassen, mit der ein gütiger Mensch zu lieben vermag.
— Niccolò Tommaseo
Eine liebende Frau ist eine Sklavin, die ihrem Herrn die Ketten anlegt.
— George Bernard Shaw