Sprüche über Jugend
287 Sprüche — Seite 8
Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.
— Wilhelm von Humboldt
Wer Glück hat, trifft einen Freund; wer Unglück hat, eine schöne Frau.
Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen
Sei deiner Eltern Freude, beglücke sie durch Fleiß, so erntest du im Alter dafür den schönsten Preis.
Wer den Eltern nicht folgt, muss dem Elend folgen.
Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet und manchen Jüngling irritiert, ist, dass die Liebe eine Sache, die immer viel Vergnügen mache.
— Wilhelm Busch
Blasiertheit: Diese Krankheit ist unter uns weit verbreitet, wo Müßiggang und Überfluß schnell die Sinne abstumpfen und selbst die Jugend in eine Gleichgültigkeit versinken lassen, von der sie nicht …
— Friedrich Melchior Baron von Grimm
Geliehene Bücher wiedergeben, wird oft versäumt von Jungen und Alten. Denn leichter ist es,die Bücher selber, als was drin steht zu behalten.
— Otto Banck
Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.
Nimmer begreift der Gesunde die Krankheit, nimmer die Jugend, dass ihr reiches Gemüt je zu verarmen vermag.
— Franz Emanuel August Geibel
Wer früh zum Manne reift, bleibt lange jung.
Jugend geht in einer Herde, Mannesalter in Paaren und das Alter allein.
Die Jugend ist nicht das Alter der Rache und des Hasses, sondern das des Mitleidens, der Milde, der Großmut.
— Jean-Jacques Rousseau
Die jungen Leute in Deutschland sind prima. Sie stammen ja auch von uns ab
— Helmut Kohl
Zweimal muss man in seinem Leben einsam sein, in der Jugend, um vieles zu lernen und eine Denkart zu erwerben, die Stich hält durchs Leben, und noch einmal im Alter, um alles zu überdenken, was un …
— Johann Georg Zimmermann
Und nun vorwärts, hinein ins Leben mit all seiner Freude, seiner Jugend und Schönheit
— Sören Kierkegaard
Kosmetik ist die Kunst, aus der Not eine Jugend zu machen
Die Alten glauben alles. Die Gereiften misstrauen allem. Die Jungen wissen alles.
— Oscar Wilde
Das Mittelmaß ist gut dem Alter wie der Jugend, nur Mittelmäßigkeit allein ist keine Tugend.
— Friedrich Rückert
Vier Reize, die vergehen nie im viel bewegten Weltgetriebe der Reiz der Jugend und der Liebe, des Frühlings und der Poesie!