Sprüche über Hochzeit
271 Sprüche — Seite 11
Dass nimmer trübe Ungemach, dass fern euch bleibe Not und Schmach, dass nie ihr eine Träne weint, dass stets in Liebe ihr vereint, dass stets ihr aller Sorgen bar, das wünsch' ich dem verlobten P …
— Theodor Storm
Die Begierde sättigt man nicht durch Liebe, sondern durch Heirat
— Immanuel Kant
Ein Hagestolz ist viel allein, er wird im Alter einsam sein. Doch lieber sollst du ledig leben als deiner Frau die Hosen geben.
Es ist Sache der Frau, so früh wie möglich zu heiraten. Die Aufgabe des Mannes ist es, so lange unverheiratet zu bleiben wie er kann.
— George Bernard Shaw
In der Ehe kann man die Sorgen teilen, die man allein gar nicht hätte
Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke; doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen.
— Johann Christoph Friedrich Haug
Ihr beiden seid ja so verliebt, weswegen es heut die Verlobung gibt. Feiert nur recht bald eure Hochzeit, denn dafür krieg ich ein neues Kleid!
Ich habe dich nicht geheiratet, weil ich dich liebte; ich habe dich geheiratet, um dich zu lieben
— Otto von Bismarck
Der Mann, der behauptet, über alles Bescheid zu wissen, heiratet seine Mutter.
Die Ehen werden im Himmel geschlossen, darum erfordert dieser Stand eine so überirdische Geduld
— Johann Nepomuk Nestroy
Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.
— Gotthold Ephraim Lessing
Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.
— George Bernard Shaw
Vergangen sei vergangen und Zukunft ewig fern; Im Gegenwart gefangen verweilt die Liebe gern.
— Clemens Brentano
Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Ersteres wird gern geübt, weil es allgemein beliebt. Selbst der Lasterhafte zeigt, dass er gar nicht abgeneigt; Nur will er mit seinen Sünden …
— Wilhelm Busch
Es ging ein Scheich im Syrerland, führt' ein Kamel am Halfterband. O möcht' solch' Scheich, doch kein Barbar, auch dich einst führen zum Altar.
Ehe und Wein haben eines gemeinsam: Die wahre Güte zeigt sich erst nach Jahren.
— William Somerset Maugham
Wer eine Witwe mit drei Töchtern heiratet, heiratet vier Diebe.
Die Ehe, zum Mindesten das Glück derselben, beruht nicht auf der Ergänzung, sondern auf dem gegenseitigen Verständnis. Mann und Frau müssen nicht Gegensätze, sondern Abstufungen, ihre Temperament …
— Theodor Fontane
Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses
— Johann Wolfgang von Goethe