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Sprüche über Habgier

38 Sprüche — Seite 2

  1. »Für Geld die Welt!« Es liegt wenigstens guter, deutscher Reim und der Ausdruck unserer modernen Zeit darin.

    Heinrich Martin

  2. Wer sich selbst versteht, kennt seinen Wert und lässt nicht mit sich handeln. Nur der Charakterlose ist für jeden Preis feil.

    Heinrich Martin

  3. Bei keiner Erbschaft können sich wohl mehr Mitbewerber melden, als wenn solche einem großen Dummkopfe zufällt: er hat die meisten Verwandten.

    Heinrich Martin

  4. Auf allen Gebieten gibt es Erfolge, die weniger ehrenvoll sind als Misserfolge.

    Rosalie Perles

  5. Es ist gewiss nur Raserei und nur Wahnwitz, zu leben nach der Bettler Art, bloß um zu sterben einst als reicher Mann.

    Juvenal

  6. Wir unterliegen den Übeln eines langen Friedens; schrecklicher als die Waffen setzt uns der Luxus zu

    Juvenal

  7. Die Liebe zum Geld wächst in gleichem Maße wie das Geld selbst

    Juvenal

  8. Sehr viele Europäer sind nicht mehr als gierige Geldautomaten, die jede Gemeinheit am Tier für erlaubt halten, wenn sie ihren Geldsack füllen hilft.

    Manfred Kyber

  9. Die Ehe und das Geld sind das große Arsenal unseres Elends

    Hippolyte Taine

  10. Die Leidenschaft des Geldmachens beherrscht alle anderen Leidenschaften.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  11. Geld ist die einzige Macht, vor der die gesamte Menschheit auf die Knie fällt

    Samuel Butler

  12. In Wahrheit sind wir alle Staub und Schatten, in Wahrheit ist die Gierde blind gefräßig, in Wahrheit trügerisch ist jedes Hoffen

    Francesco Petrarca

  13. Es ist die Natur des Reichtums, dass mit seinem Wachsen auch der Durst nach ihm, die Armut, wächst

    Francesco Petrarca

  14. Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht und er nicht erreichen kann.

    Jean Antoine Petit-Senn

  15. Wer seine Geschäfte maschinenmäßig betreibt, der bekommt ein Maschinenherz.

    Chuang-tzu

  16. Ein Erbe weint wie eine Braut; beider Weinen ist heimlich Lachen.

    Marcus Terentius Varro

  17. Der Mensch ist ein geldgieriges Tier und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.

    Herman Melville

  18. Habgier zerstört den Gierigen, Habgier und Macht haben größere Dimensionen.

    Else Pannek