Sprüche über Grenzen
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Kein Baumgipfel ist so hoch, dass sich dort nicht ein Rabe ein Nest bauen und zu uns herabkrächzen könnte. So auch das Unglück: wo ist seine letzte Etage?
— Heinrich Martin
Je höher der Mensch steht, um so stärkere Schranken hat er nötig, welche die Willkür seines Wesens bändigen.
— Gustav Freytag
Lege einen Graben zwischen dich und die Welt mit einer Zugbrücke für deine Freunde.
— August Pauly
Für den Maulwurf ist die Welt nicht größer und weiter als seine Gänge.
— August Pauly
Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.
— Alphonse Karr
Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, und es gibt in der Anwendung derselben keine Grenzen.
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Es gibt ein unbeschränktes Vertrauen, dessen Grenzen genau festzustellen sind.
— Otto Weiss
Der Mensch ist frei wie der Vogel im Käfig; er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen.
— Johann Kaspar Lavater
Durch Ausharren ebnen wir Berge, setzen dem Meere Grenzen und machen aus Steinen Städte und Paläste und Mauern.
— Karl Julius Weber
Der Seele Grenzen kannst du nicht finden, auch wenn du gehst und jede Strasse abwanderst; so tief ist ihr Sinn.
— Heraklit von Ephesos
Üble Henne, die in Nachbarshäuser legt.
Keine Henne fliegt über die Mauer.