Sprüche über Gewinn
161 Sprüche — Seite 8
Lüge mag siegen, aber die Triumphe der Lüge sind bloß die Triumphe eines Tages.
— Thomas Babington Macaulay
Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.
— Conrad Ferdinand Meyer
Es gibt kein Leiden des Körpers von dem die Seele nicht profitiert.
— George Meredith
Die kapitalistische Wirtschaftsordnung braucht diese rücksichtslose Hingabe an den Beruf des Geldverdienens
— Max Weber
Was jeder von uns gern sammeln möchte: Medaillen ohne Kehrseite.
— Otto Weiss
Die meisten Verleger, Bilderhändler und Theateragenten haben eine eigene Ästhetik, die der Finanzwissenschaft sehr ähnlich sieht.
— Otto Weiss
Mancher unterwirft sich, ohne zu kämpfen, und dadurch siegt er.
— Otto Weiss
Kleines Wasser macht niemand reich, best fischen ist im großen Teich
— Georg Rollenhagen
Du musst siegen oder fallen, besiegt von einem ist besiegt von allen.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.
— Bernhard Freidank
Jede gelungene Revolution führt zu einer Stärkung der staatlichen Macht.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Das größte Rätsel der Geschichte ist, wie die schlechten Vorwände für Kriege immer wieder über die guten Gründe für Frieden siegten.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Ein Feld, das geruht hat, trägt herrlich Ernte.
— Ovid
Um etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Der eine bekommt ein Kreuz, der andere eine Krone als Lohn für sein Verbrechen
— Juvenal
Gut ist der Geruch des Gewinns, mag er stammen woher immer.
— Juvenal
Hoffen und gewinnen, verlieren und resignieren, das ist die steigende und fallende Welle des Lebens.
— August Pauly
Was sucht ihr Ruhm? Könnt ihr denn mehr gewinnen von der Welt, als dass euch aus dem Menschenwald ein Herz, das wie das eure fühlt, das Glück zurückwirft, das ihr ihm zugesandt!
— August Pauly
Unendlich ist die Welt und dennoch verschwindet ihre Unendlichkeit gegenüber dem Gehalt eines Kleinsten, wie es ein edler Mensch ist, über dessen Gewinn oder Verlust wir alle Sterne vergessen.
— August Pauly
Arbeit ist eigentlich nur das, was andern nutzt.
— Theresa Keiter