Sprüche über Gewalt
77 Sprüche — Seite 3
Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben, und nicht die Gewalt
— Jakob Bosshart
Überall, wo Gewalt statt Rechts galt, ward die Gewalt niemals recht alt.
— Daniel Sanders
Nicht die Gewalt der Armee noch die Tüchtigkeit der Waffen, sondern die Kraft des Gemüts ist es, welche Siege erkämpft.
— Johann Gottlieb Fichte
Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.
— Jean-Paul Sartre
Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.
— Johann Kaspar Lavater
Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.
Es gibt kein grausameres Tier als einen Menschen ohne Mitleid.
— August von Kotzebue
Besser wenig mit Liebe als viel mit Fäusten.
Vieles Gewaltige lebt, und nichts ist gewaltiger als der Mensch.
— Sophokles
Gewalt ist der Bankrott der Unvernunft.
— José Ortega y Gasset
Liebe ist ein seltenes Kraut, das selbst den geschworenen Feind zum Freund macht, und dieses Kraut erwächst aus der Gewaltlosigkeit.
— Mahatma Gandhi
Geld, Gewalt und Herrengunst zerbricht Ehre, Recht und alle Kunst.
— Georg Rollenhagen
Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, und es gibt in der Anwendung derselben keine Grenzen.
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.
— Christian Morgenstern
Bissige Hunde haben zerbissene Ohren, böse Hunde zerbissen Fell.
Ein Freund ist ein Bewaffneter, gegen den man ohne Waffen kämpft.
— Alphonse Karr
Wer noch einmal eine Waffe in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfallen.
— Franz Josef Strauß
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller, als Ströme von Blut zu vergießen.
— Lord Byron
Mit Gewalt lässt sich nichts Positives schaffen. Dazu bedarf es der Liebe.
Durch Gewalt läßt sich niemand für die Tugend begeistern.
— Rahel Varnhagen von Ense