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Sprüche und Zitate von Georg Christoph Lichtenberg

144 Zitate — Seite 6

  1. Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden.

  2. Das Nachahmen ist allezeit, wie mich dünkt, eine sehr nützliche Sache.

  3. Ein guter Ausdruck ist so viel wert als ein guter Gedanke, weil es fast unmöglich ist, sich gut auszudrücken, ohne das Ausgedrückte von einer guten Seite zu zeigen.

  4. Es ist eine ganz bekannte Tatsache, dass die Viertelstündchen größer sind als die Viertelstunden.

  5. Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.

  6. Wenn unsern Pädagogen ihre Absicht gelingt, ich meine, wenn sie es dahin bringen können, dass sich die Kinder ganz unter ihrem Einfluss bilden, so werden wir keinen einzigen recht großen Mann mehr …

  7. Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen, hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.

  8. Die Ärzte sollten nicht sagen: "Den habe ich geheilt", sondern: "Der ist mir nicht gestorben."

  9. Das Wort "Schwierigkeit" muss gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!

  10. Der Dank ist für kleine Seelen eine drückende Last, für edle Herzen ein Bedürfnis.

  11. Einer zeugt den Gedanken, der andere hebt ihn aus der Taufe, der dritte zeugt Kinder mit ihm, der vierte besucht ihn am Sterbebett, und der fünfte begräbt ihn.

  12. Witz tötet, Humor macht lebendig! Er führt zum Nachdenken, während jener alles Denken wie durch einen scharfen Blitz beendet.

  13. Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat

  14. Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

  15. Wie sind wohl die Menschen zu dem Begriff der Freiheit gelangt? Es war ein großer Gedanke.

  16. Ein gewisser Freund, den ich kannte, pflegte seinen Leib in drei Etagen zu teilen, den Kopf, die Brust und den Unterleib, und er wünschte öfters, dass sich die Hausleute der obersten und der unte …

  17. Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns nur Zwergobst.

  18. Der Pastor baut den Acker Gottes und der Arzt den Gottesacker.

  19. Fanatiker sind zu allem fähig, sonst aber zu nichts.

  20. Ein Unverschämter kann bescheiden aussehen, wenn er will, aber kein Bescheidener unverschämt.