Sprüche über Geduld
350 Sprüche — Seite 9
Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe Acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.
— Novalis
Allen ist die Arbeit heilig, nur Verrückte haben's eilig.
Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das grosse Glück kommt. Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.
— Theodor Fontane
Was gut angefangen wurde, muss auch gut zu Ende gebracht werden.
Kein weiser oder tapferer Mann legt sich auf die Schienen der Geschichte und wartet, dass der Zug der Zukunft ihn überfährt.
— Dwight "Ike" David Eisenhower
Übereilung tut nicht gut. Bedachtsamkeit macht alle Dinge besser.
— Friedrich von Schiller
Stein auf Stein mit Vorbedacht, gibt zuletzt auch ein Gebäude.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Neid wetteifert mit der Ungeduld, wenn er die Schadenfreude erwartet.
— Emanuel Wertheimer
Ruhe ist eine Eigenschaft, die herangebildet und nach und nach erworben werden kann, aber die Schule der Ruhe bist immer du selbst.
— Prentice Mulford
Unsäglich Schweres wird von mir verlangt. Aber die Mächte, die mich so verpflichten, sind auch bereit, mich langsam aufzurichten, so oft mein Herz behängt mit den Gewichten der Demut hoch in ihren …
— Rainer Maria Rilke
Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.
— William Somerset Maugham
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Lebensklugheit bedeutet: alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.
— Arthur Schnitzler
Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
Besser ist es, hinkend auf dem rechten Weg zu gehen, als mit festem Schritt abseits.
— Augustinus
Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.
Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles
— Rainer Maria Rilke
Fast alles ist leichter begonnen als beendet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von dummen Fragen.
— Joseph Victor von Scheffel
Große Dinge zerfallen in kleine. Kleine zerbröseln in Staub.