Sprüche und Zitate von Friedrich von Schiller
108 Zitate — Seite 5
Das reichste Mahl ist freudenleer, wenn nicht des Wirtes Zuspruch und Geschäftigkeit den Gästen zeigt, dass sie willkommen sind.
Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich.
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur
Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.
Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.
Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?
Willst du in meinem Himmel mit mir leben? Sooft du kommst, er soll dir offen sein!
Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache.
Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.
Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauern nur durch sie
Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife! Der ist dein.
Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.
Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band.
Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend' Paar.
Ihm ruhen noch im Zeitschoße die schweren und die heitren Lose. Der Mutterliebe zarte Sorgen bewachen seinen goldenen Morgen.
Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.
Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen, hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft.
Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort. Wie die Flamme nicht verarmet, Zündet sich an ihrem Feuer Eine andre wachsend fort.
Glücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege. Werde Mann, und dir wird eng die unendliche Welt!