Sprüche über Natur und Tiere
131 Sprüche — Seite 6
Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.
Auch wenn die Biene einen gestreiften Rücken hat, ist sie noch lange kein Tiger.
Auch um ein Huhn zu fangen, brauchst du wenigstens zwei Körner Reis.
Ein Ochse vom Berg frißt nur das Gras vom Berg
Lieber möchte man ein Hund im Frieden als ein Mensch im Krieg sein.
Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.
Der Löwe stößt seine Jungen ins Tal hinab.
Auf jeden Grashalm fällt ein Tröpfchen Tau.
Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.
Wo Elefanten sich bekämpfen, hat das Gras den Schaden.
Der Wind pfeift darauf, ob der Baum müde ist
Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.
Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.
Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht äußern.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum
Wenn ein Hund um nichts bellt, bellen zehntausend andere aus vollem Halse mit.
Wolken ziehen auf, von Zeit zu Zeit - sie bringen die Chance, ein wenig auszuruhen von der Betrachtung des Mondes.
— Matsuo Bashō
Der Kameltreiber hat seine Pläne, und das Kamel hat andere.
Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.
Wasser aus dem Brunnen vermische nicht mit Wasser aus dem Fluss