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Sprüche über Erkenntnis

364 Sprüche — Seite 9

  1. Wer Kenntnisse von seinen Reisen nach Hause bringen will, muss schon Kenntnisse mit sich führen, wenn er abreist.

    James Boswell

  2. Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

    Ludwig Börne

  3. Lerne und es werden dir Zweifel kommen. Mache dir Gedanken, und du wirst Erkenntnis erlangen.

  4. Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will.

    Friedrich Ludwig Jahn

  5. Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer scheidet

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  6. So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat

    André Gide

  7. Von einem bestimmten Alter an ist "Mittelalter" immer das Alter, in dem man gerade selber ist.

    Else Pannek

  8. Ein Blick ins Glas gibt mehr Sehschärfe als das beste Scherenfernrohr

    Joachim Ringelnatz

  9. Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

    Mutter Theresa

  10. Es ist schmerzlich, einem Menschen seine Grenzen anzusehen

    Christian Morgenstern

  11. Je höher du wirst aufwärts gehen, dein Blick wird immer allgemeiner; stets einen größern Teil wirst du vom Ganzen sehen, doch alles Einzelne wird immer kleiner.

    William Shakespeare

  12. Es ist eine bekannte Tatsache, dass man mit gewissen Schlagworten der leichtgläubigen Menge nach Belieben Sand in die Augen streuen kann

    Bertha Freifrau von Suttner

  13. Mancher meint er kenne jedermann, der sich doch selbst nicht kennen kann.

    Albrecht Dürer

  14. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  15. Die ewigen Sterne kommen wieder zum Vorschein, sobald es finster genug ist

    Thomas Carlyle

  16. Der Mensch sieht oft nur zu spät ein, wie sehr er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war und wie groß das verkannte Herz.

    Jean Paul

  17. Du suchst den Bären und stehst vor ihm.

  18. Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

    Rudolf Virchow

  19. Fehler sind immer zu verzeihen, wenn man den Mut hat, diese auch zuzugeben.

  20. Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

    Immanuel Kant