Sprüche über Erkenntnis
364 Sprüche — Seite 4
Ein edles Herz verleugnet seine Gesinnung nicht; es ist ihm recht, wenn man ihm bis ins Innere sieht.
— Michel de Montaigne
Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein 10-minütiges Gespräch mit einem x-beliebigen Wähler
— Winston Churchill
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
— Dalai Lama
Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken
— Henry Thomas Buckle
Der Erfolg ist offenbar, die Absicht aber ist niemals klar. Drum wird man alle Menschengeschichten ewig nach dem Erfolge richten.
— Friedrich Rückert
Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht
— William Blake
Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!
Liberal ist, wer die Zeichen der Zeit erkennt und danach handelt
— Gustav Stresemann
Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde, wie viel mir geschenkt ist, werden zahllose Selbstverständlichkeiten zu einer Quelle des Glücks.
— Gustave Flaubert
Wir müssen nicht immer nur versuchen herauszufinden, was uns trennt, sondern was wir gemeinsam haben.
— John Ruskin
Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen, sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen.
— Alfred Adler
Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.
— John Locke
Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.
Nichts sollte unsere Selbstzufriedenheit so sehr vermindern wie die Erkenntnis, dass wir heute verwerfen, was wir morgen billigen.
— François de la Rochefoucauld
Gewöhnlich erlebt der Mensch am andern Menschen nur die chinesische Mauer seines eigenen Ich's.
— Ferdinand Ebner
Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.
— Else Pannek
Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.
— Else Pannek
Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.
— Woodrow Wilson
Man braucht Verstand, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.
— Martin Kessel