Sprüche über Einigkeit
317 Sprüche — Seite 13
Dauernd ist jene Liebe, die stets die Kräfte zweier menschlicher Wesen im Gleichgewicht hält.
— Honoré de Balzac
Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Auf alle wartet ein und dieselbe Nacht.
— Horaz
Fried und Einigkeit haben alle Städt erbaut
Alles, was nicht der Norm entspricht, zwingt zum Nachdenken — und das stört.
— Else Pannek
Man kann Kompromisse schließen, bis man zu einem Kompromiss geworden ist.
— Else Pannek
Die Körper wirken so, als ob es keine Seelen gäbe, und die Seelen so, als ob es keine Körper gäbe; beide zusammen so, als ob sie sich gegenseitig beeinflussten.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Nichts ist seltener als ein Mensch, den man immer um sich ertragen kann.
— Giacomo Leopardi
Klar nennt man die Ideen, die dasselbe Maß an Verwirrung haben wie unser eigener Geist
— Marcel Proust
Der Hierarchie der Freundschaften entspricht eine Hierarchie der Geheimnisse. Um aber das Unteilbare mitzuteilen, muss man eins werden
— Friedrich Georg Jünger
Wenn ein Hund um nichts bellt, bellen zehntausend andere aus vollem Halse mit.
Weißt du, wo es keinen Herrn und keinen Diener gibt? Wo eins dem andern dient, wo eins den andern liebt.
— Friedrich Rückert
Setzt eure Zelte weit auseinander, aber nähert eure Herzen.
Du hattest kein Glück, und ich hatte keins; wir nahmen einander, nun haben wir eins. Wo haben wir es denn hergenommen? Es ist vom Himmel auf uns gekommen.
— Friedrich Rückert
Unter zwei oder mehreren Verbündeten verpflichtet die Abmachung vor allem die Schwächeren.
— Kazimierz Bartoszewicz
Hoffnung ist das einzige Gut, das allen Menschen gemein ist; selbst diejenigen, die nichts besitzen, besitzen noch Hoffnung.
— Thales von Milet
Wer die Wahrheit hat, für den ist Erfolg und Misserfolg dasselbe
— Lü Bu We
Die Kleider müssen zum Menschen passen, wie der Mensch zur Landschaft passen muss.
— Li Liweng
Kämpfe mit denen, die kämpfen, und lass die Friedlichen in Frieden!
Theorie und Praxis sind eins und bleiben doch zwei, wie Materie und Geist, wie Seele und Leib, wie Mann und Weib, wie Denken und Schauen.
— Bogumil Goltz