Sprüche über Ehe
407 Sprüche — Seite 10
Nach der Hochzeit erkennt man des Weibes Bosheit.
Der Zank in das Band vieler bürgerlicher Ehen
— Stendhal
Liebe allein genügt nicht mehr für bleibende Nähe. Heute braucht ihr all euren Verstand für eine großartige Ehe. Haltet in unserer hektischen Zeit ganz bewusst und täglich Kraft nur für euch bereit …
Liebt euch und verzeiht euch kleine Schwachheiten und trachtet, dass euch die gegenseitige Liebe alles ersetzet!
— Johann Wolfgang von Goethe
Großer Geist, hilf mir, dass ich niemand richte, ehe ich einen halben Mond lang in seinen Mokassins gegangen bin!
Heiraten ist, wenn man die Wahrheit prüft, ein Übel, aber ein notwendiges Übel.
— Menander
Auch in der besten Frau steckt noch eine Teufelsrippe.
Ein Jahrmarkt ohne Hiebe, ein Jüngling ohne Liebe, ein Ehestand, der wohlbestellt, sind selt'ne Dinge in der Welt.
— Abraham a Sancta Clara
Die Liebe gleicht einem Ring und ein Ring hat kein Ende.
Doch ehe man Respekt geniesst, muss man ihn sich verdienen. Und um ihn zu verdienen, darf man sich ihn nicht wünschen.
— Leo Tolstoi
Die Ehe ist ein höherer Ausdruck für Liebe
— Sören Kierkegaard
Sorgsame Pflichterfüllung in allen Belangen ist das sicherste Mittel, der beständig fortdauernden Zärtlichkeit seiner Ehehälfte gewiss zu sein.
— Adolph Freiherr von Knigge
Wer an einem Regentag heiratet, hat das ganze Leben lang Glück.
Der Junggeselle, ein Pfau, der Verlobte, ein Löwe, der Verheiratete, ein Esel.
Der Geizhals und das Schwein sind zu nichts nütze ehe sie tot sind.
Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, dass er seine Frau beherrscht.
Die Ehe gibt dem Einzelnen Begrenzung und dadurch dem Ganzen Sicherheit.
— Christian Friedrich Hebbel
Das Glück mancher Ehe beruht auf einer alten Weisheit: Was man nur ahnt, das weiß man noch lange nicht.
— Max Pallenberg
Kein Abgeordneter geht regelmäßig ins Parlament, bevor er verheiratet ist.
— Benjamin Disraeli
Der Bräutigam herrscht nicht wie der Ehemann; er bittet nur, und seine Geliebte sucht ihn abzumerken, was er wünscht, um es noch eher zu vollbringen.
— Johann Wolfgang von Goethe