Sprüche über Familie und Verwandtschaft
107 Sprüche — Seite 4
Wenn's Kind geboren ist, ist das Testament schon gemacht.
Jedes Kind ist seines Vaters.
So Ostern auf einen Sonntag fällt, ist jedes Kind seines Vaters.
Es ist ein kluges Kind, das seinen Vater kennt.
Es ist besser, das Kind weine denn der Vater.
Wer die Kinder verzärtelt, setzt sie ins leichte Schiff.
Lieber ungezogen Kind als verzogen Kind.
Je lieber Kind, je schärfere Rute.
Kinder soll man ziehen, dass der Apfel bei der Rute liege.
Fremde Kinder werden wohl erzogen.
Das Kind sagt wohl, dass man's schlägt, aber nicht warum.
Wenn man Kindern ihren Willen tut, schreien sie nicht.
Wären Kinder nicht lieb, wer möchte sie ziehen?
Kind macht der Mutter immer Mühe.
Wer ein säugendes Kind hat, der hat eine singende Frau.
Je mehr Kinder, je mehr Glücks.
Böse Kinder machen den Vater fromm.
Kindeshand ist bald gefüllt, Kindeszorn ist bald gestillt.
Aus Kindern werden Leute, aus Jungfern werden Bräute.
Kinder schöpft man nicht aus dem Brunnen.