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Sprüche und Zitate von August Pauly

134 Zitate — Seite 4

  1. Es ist ein gesegneter Augenblick, in welchem der Mensch seine eigene Dummheit begreift.

  2. Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies auch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten hinterhergehen zu können.

  3. Wir haben auch unter uns Menschen solche Tiefseefische mit großen gierigen Augen und gewaltigen Mäulern, welche umherschießen, um den Nutzen zu verschlingen.

  4. Was ist es doch Schönes und Heiliges um das Recht und wie schmutzig und verworren sind die Wege zu ihm!

  5. Es ist mir manchmal ein Mensch, den ich vergeblich eine Wahrheit zu eröffnen suchte, vorgekommen, wie ein Mann, dem ich auf den Gaul helfen wollte, der aber immer wieder drüben herunter fiel.

  6. Wenn der Verstand seine Rechnung abgeschlossen hat, setzt Empfindung die großen Zahlen ein, die er übersehen hat.

  7. Kein Mensch, auch nicht der allerverkommenste, verträgt es, unwert geachtet zu werden. Wenn ihn alle Welt verachtet, sucht er nach seinesgleichen, bei denen seine Taten etwas gelten.

  8. Wenn wir viel sagen wollen, nehmen wir wenig Worte, wenn alles – gar keine.

  9. Eitelkeit ist eine untreue Dienerin. Sie macht ihren Herrn um soviel kleiner, als sie ihn größer zu machen vorgibt.

  10. Äusserlicher Adel braucht Gesellschaft, um etwas vorzustellen, innerer braucht Einsamkeit.

  11. "Nein" hat einen kalten Atem.

  12. Mehr noch als der Reiche, der sein Geld in eisernen Truhen verwahrt hat, musst du vor dem Räuber Schicksal zittern, der du deine Schätze in Menschenherzen angelegt hast.

  13. Sage zu dem Eitlen, er solle sich selbst erkennen und flugs schaut er in den Spiegel.

  14. Vieles verstehen gleichgesinnte Menschen still, aber herrlicher ist es noch, wenn ein mit Empfindung schwer beladenes Wort des einen Seele dem andern zuträgt.

  15. Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.

  16. Was alles die Menschen als Zeichen von Vornehmheit ansehen, das macht sie gerade zum Pöbel.

  17. Gute Bücher denken für uns, bei schlechten Büchern müssen wir für sie denken. Darum sind uns diese oft nützlicher als jene.

  18. Unser ganzes Leben hindurch zieht die Erde an uns, als wollte sie uns Flüchtlinge wieder haben, und endlich bekommt sie uns auch.

  19. Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.

  20. Es gibt eine Sorte von Ignoranten, welche einem das Übergewicht der Unwissenheit fühlen lassen.