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Sprüche und Zitate von August Pauly

134 Zitate — Seite 3

  1. Meinungen und Wille von Toren sollen dem Vernünftigen wie Glas sein, das an dem Eisen seiner Entschlüsse zersplittert.

  2. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

  3. Wenn einem ein Licht aufgesteckt werden soll, muss er schon ein Fünkchen davon haben.

  4. Unwissenheit erleichtert das Urteilen.

  5. Gute Gedanken sind gleich wie Wichtelmännchen. Sie kommen erst aus ihren Ecken hervor, wenn niemand da ist.

  6. Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.

  7. Mit dem Lernen betrügen wir die Zeit, die alles mit sich fortnimmt. Sie muss uns etwas zurücklassen.

  8. Die großen Menschen aller Zeiten bilden eine einzige Zeit.

  9. Das Leben ist eine Erscheinung, welche an sich selbst ermüdet. Es lässt sich nur erhalten durch Unterbrechung. Es muss immer umgegossen werden in neue Individuen.

  10. Auch unsere Wünsche sterben, wenn sie alt werden.

  11. Es gibt viele Leute in der Welt, aber wenig Menschen.

  12. Es muss doch an jedem Menschen etwas Wertvolles sein, dass man ihn zuletzt wie einen Schatz vergräbt.

  13. Es gibt Menschen, die nur so lange auf unserer Erde bleiben, als das Leben des Menschen ein engelhaftes ist, d.h. in der Kindheit, und uns dann lächelnd verlassen. Den Zurückgebliebenen ist es dann, a …

  14. Überall, wo Autoritäten herrschen, gibt es verbotene Wege, und auf einem dieser Wege liegt gewöhnlich die nächste große Wahrheit.

  15. Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.

  16. Im Blick kommt die Seele ans Fenster.

  17. Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.

  18. Es ist eine traurige Stärke des Alters, dass es auf alles verzichten kann.

  19. Es gibt Menschen, denen man zu einer Theorie, die man ihnen bietet, auch noch den Kopf liefern müsste, sie zu verstehen.

  20. Es ist dem Verstand selber nicht wohl, wenn er ganz allein zurückgeblieben ist in der Seele eines Menschen und alles fortgegangen ist, was warm war.