Sprüche über Aufmerksamkeit
410 Sprüche — Seite 16
Leichtgläubigkeit ist eines Mannes Schwäche und eines Kindes Stärke
— Charles Lamb
Manch einer macht die Ohren auf, wenn er es aber nicht mit dem Herzen aufnimmt, dann hat er nichts als leeren Schall.
— Hartmann von Aue
Ruhm ist Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen
— Nicolas Chamfort
Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bilde
— Christian Morgenstern
Um Frankreich zu regieren, bedarf es heftiger Worte und maßvoller Taten
— Leon Gambetta
Es gibt ein Lachen, das sich wie der Klang gefälschter Münzen anhört.
— Edmond de Goncourt
Verständnis ist nichts anderes als die durch die Sprache verursachte Wahrnehmung.
— Thomas Hobbes
Eine Stunde ist nicht lediglich eine Stunde; sie ist ein Gefäß, das mit Düften, Tönen, Plänen und Klimaten gefüllt ist.
— Marcel Proust
Inneren Frieden wird nur erlangen, wer Unwesentliches unbeachtet lässt und sich allein um Wesentliches sorgt
— Bernhard von Clairvaux
Im Augenblick, wo der echte Künstler schafft, hat er weder Weib noch Kind und am allerwenigsten Freunde.
— Wilhelm Raabe
Das Kochen ist schon der Gesundheit wegen nicht als Nebensache zu betrachten.
— Henriette Davidis
Das Schwerste für den Menschen ist Selbsterkenntnis.
Nur wer nach einer langen Verhandlung den Überblick jetzt noch überblickt, hat Chancen, die beschlossenen Ergebnisse am Ende auch wirklich zu durchschauen
— Christa Schyboll
Vertraue deinen Freunden! Deine guten Taten sind bei ihnen vor Indiskretionen völlig sicher.
— Karl-Heinz Karius
Worte sind hörbare Gedanken
— Nikolaus B. Enkelmann
Ein Künstler, der nicht eitel ist, gleicht einem Weibe, das nicht gefallen will. Beide sind langweilig.
— Heinrich Laube
Noch nie habe ich ein wildes Tier gesehen, das Mitleid mit sich selbst hatte.
— David Herbert Lawrence
Man erwirbt sich eine Menge Ruhm – was immer das sein mag –, wenn man in der richtigen Weise über sich reden lässt.
— David Herbert Lawrence
Man kann auf eine Art zuhören, die mehr wert ist als das Gefälligste, was man sagen kann.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Das Gesetz hat keine Augen; das Gesetz hat keine Hände; das Gesetz ist nichts, nichts als ein Stück Papier, bis die öffentliche Meinung dem toten Buchstaben den Lebensatem einhaucht.
— Thomas Babington Macaulay