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Sprüche über Abhängigkeit

174 Sprüche — Seite 6

  1. Jeder Mensch ist Despot: und keiner hilft dem anderen so sehr, wenn er nicht muss, dass er ihn von sich unabhängig macht.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  2. Leben und Tod; daraus ist alles zusammengesetzt.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  3. Geschichte: Eine Mischung aus dem Erbgut der Kultur und der Erblast Politik.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  4. Die Meinung, die uns umgibt, das Urteil, welches man über den Menschen fällt, wirken unmerklich, aber bestimmend auf ihn ein, wie das Licht und die Luft, die er beständig sieht und atmet.

    Fanny Lewald

  5. Die Kunst kann nur durch die Natur, mit der Natur wuchern, ohne sie kann sie nichts.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  6. Es ist sehr traurig bemerken zu müssen, wie uns der Egoismus allenthalben nachschleicht und uns oft da am nächsten ist, wo wir ihn am fernsten von uns glaubten.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  7. Es bleibt immer etwas hängen am Menschen von seiner Heimat.

    Wilhelmine Heimburg

  8. Gesundheit hat ihre Wissenschaft genauso wie die Krankheit, und das alltägliche Leben sollte auf ihren Gesetzen aufgebaut werden.

    Elizabeth Blackwell

  9. Liebend unternehmen wir aneinander gleichsam Schwimmübungen am Korken, während derer wir so tun, als sei der Andere als solcher das Meer selber, das uns trägt.

    Lou Andreas-Salomé

  10. Der Mensch, der die Gewalt besaß, uns glauben und lieben zu machen, bleibt zutiefst in uns der königliche Mensch, auch noch als späterer Gegner.

    Lou Andreas-Salomé

  11. Freiheit haben ist nur das, was wir notwendig brauchen, um so sein zu können, wie wir eigentlich sein sollten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  12. Das Herz ist die große Uhr, die auf Wohl und Wehe zeigt.

    Rahel Varnhagen von Ense

  13. Eine Lüge engagiert meistens schon zu der nächsten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  14. Alles, was wir wissen, bezieht sich auf etwas, was wir nicht wissen

    Rahel Varnhagen von Ense

  15. Jeder Mensch wird von seiner Zeit verschwemmt, von allen, die mit ihm leben. Nur auftauchen kann das bißchen Bessere im Charakter.

    Rahel Varnhagen von Ense

  16. Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben. Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.

    Rahel Varnhagen von Ense

  17. Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele

    Paula Modersohn-Becker

  18. Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde, man bekommt die Flügel beschnitten, man merkt es nicht, weil die Schere ganz vorsichtig täglich nur eine Ahnung abschneidet.

    Paula Modersohn-Becker

  19. Die Tränen sind für das Herz, was das Wasser für die Fische ist.

    Gustave Flaubert

  20. Was ist es nun, das zwei Liebende so unendlich aneinander zieht? Es ist nur das: Wir fühlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden.

    Philipp Otto Runge