Sprüche über Abhängigkeit
174 Sprüche — Seite 5
Es gibt eine Nüchternheit, die besonders traurig ist: jene, der kein Rausch vorherging.
— Otto Weiss
Die Kalendermacher machen die Kalender, aber Gott macht das Wetter.
— Julius Wilhelm Zincgref
Sorg, aber sorge nicht zuviel, es geht doch alles wie Gott es will.
— Julius Wilhelm Zincgref
Eines Mannes schwache Seite erkennt man unfehlbar an seiner sogenannten besseren Hälfte.
— James Joyce
Wie die Sonne hilft dem Gesicht, So ist die Kunst der Seele Licht.
— Georg Rollenhagen
Der Gang der Politik gleicht dem Flug eines Drachens, dessen Bahn von dem Winde, der ihn treibt, und der Schnur, die ihn hält, abhängig ist.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Reichtum beglückt, wenn wir ihn besitzen, und macht tief unglücklich, wenn er uns besitzt.
— Heinrich Lhotzky
Gedanken sind Kräfte, denn es sind Geistesäußerungen. Wir verbinden uns durch unser Denken entweder mit Mächten der Finsternis oder des Lichts.
— Heinrich Lhotzky
Je unabhängiger wir von den Menschen werden, desto abhängiger werden wir von Gott.
— Paul Olaf Bodding
Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.
— Paul Olaf Bodding
In einer größeren, gut geleiteten Firma ist es meist nicht so, dass einer sagen kann, das und das habe ich gemacht. In einer solchen Firma muss Zusammenarbeit sein, und einer stützt sich auf den ander …
— Robert Bosch
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in gleicher Weise von dem Schicksal ihres Unternehmens abhängig
— Robert Bosch
Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Darf er schon nicht, dann sollen die anderen aber auch nicht.
— Kurt Tucholsky
Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die anderen Menschen sind von Ideen besessen
— Robert Southey
Jede Generation trägt ihre Zukunft und ihre Geschichte unbewusst und im vorhinein in sich.
— Hippolyte Taine
Die zwei stärksten und allgemeinsten Kräfte, die den Menschen beeinflussen, sind: die soziale Stellung und der Nationalcharakter.
— Hippolyte Taine
Die Wurzel der großen Ereignisse ist immer ein Charakterzug des Volkes und die Geschichte geht zurück auf die Psychologie.
— Hippolyte Taine
Ein Zwerg auf den Schultern des Riesen kann weiter sehen als der Riese.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Zu allem Genuss sind zwei Herzen notwendig, die sich lieben
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Der Mensch ist allen Gesetzen unterworfen, die in der Natur sind.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse