Sprüche über Ärger
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Ein kleines Geschenk bringt Freude ins Haus und treibt die Gewitterwolken hinaus.
Die Faulen und die Dreisten schreien am meisten
Vorurteile und all die Gemeinheiten und Widrigkeiten des Alltags sind notwendig, denn sie werden zu guter Letzt zu irgend etwas Brauchbarem verarbeitet wie der Dünger zu fruchtbarem Humus.
— Anton Tschechow
Von daher rühren auch die meisten Streitigkeiten, indem die Menschen ihre Gedanken nicht richtig darstellen oder die Gedanken des andern falsch deuten.
— Baruch de Spinoza
Die Ehe hat viele Leiden, aber die Ehelosigkeit hat keine Freuden.
Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist.
— Kurt Tucholsky
Frauen haben oft Probleme mit Männern. Aber untereinander vertragen sie sich noch weniger.
Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Bemüh dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso.
— Wilhelm Busch
Fühlst du dich von jemandem beleidigt; so stellst du dich geistig unter ihn.
Auch der beste Gaul stolpert einmal
Alles Unglück kommt durch den Mund
Neid: der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude
— Ambrose Bierce
Wenn wer sich wo als Lump erwiesen, so bringt man in der Regel diesen zum Zweck moralischer Erhebung in eine andere Umgebung. Der Ort ist gut, die Lage neu, der alte Lump ist auch dabei.
— Wilhelm Busch
Einen falschen Eid müssen die Kinder im dritten Geschlecht noch büßen.
Der Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.
— Friedrich Maximilian von Klinger
Gott bewahre uns vor einem bösen Nachbarn und einem Anfänger im Geigenspiel.
Es bedarf deines Feindes und deines Freundes - in vereinten Werk -, um dich bis ins Mark zu verletzen: Erster verleumdet dich, letzterer überbringt dir die Nachricht.
— Mark Twain
Der Mensch jagt nach Rätseln, und kaum hat er die Auflösung entdeckt, so ärgert er sich über sich selbst.
— Ludwig Tieck
Wir sind nie so sehr in Versuchung, mit anderen zu streiten, als wenn wir mit uns selber unzufrieden sind
— William Hazlitt