Sprüche über Ärger
492 Sprüche — Seite 3
Der Irrtum des Vorgesetzten schadet dem Untergebenen.
Mäßige deinen Zorn; es fallen die Funken des Zornes erst auf dich; auf den Feind, wenn sie je treffen, zuletzt.
— Johann Gottfried Herder
Jedermann kann zornig werden. Das geht leicht. Aber der richtigen Person gegenüber zornig werden, im richtigen Maß, zur rechten Zeit, zum rechten Zweck und auf die richtige Weise - das liegt nicht …
— Aristoteles
Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie, wenn sie davor sitzen, so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
— Christian Friedrich Hebbel
Man soll sich nicht über Dinge ärgern. Denn das ist ihnen völlig egal.
— Euripides
Wer alle Dinge auf die leichte Schulter nimmt, wird viele Schwierigkeiten haben.
Halbe Narren sind wir alle, ganze Narren sperrt man ein, aber die Dreiviertelnarren machen uns die größte Pein.
— Friedrich von Bodelschwingh
Bist du geduldig in einem Augenblick des Zorns, wirst du dir hundert Tage Kummer sparen.
Der Zank in der Ehe ist die Schneedecke, unter der sich die Liebe warm hält.
— Jean Paul
Wer sich freut, wenn wer betrübt, macht sich meistens unbeliebt.
— Wilhelm Busch
Jede schwierige Situation, die du jetzt meistert, bleibt dir in der Zukunft erspart
— Dalai Lama
Wie unerträglich sind manchmal Menschen, die glücklich sind, denen alles gelingt.
— Anton Tschechow
Jedesmal, wenn Du Ärger und Grimm spürst, hüte Dich vor dem Umgang mit anderen, besonders mit Leuten, die von Dir abhängen.
— Leo Tolstoi
Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen
— Bertolt Brecht
Für die Dinge die wir umsonst bekommen, zahlen wir manchmal den höchsten Preis.
Aus einer Hundeschnauze kommt kein Elfenbein - aus einem dreckigen Maul kein anständiges Wort.
Tausend Freunde, das ist wenig; ein Feind, das ist viel.
Aus dem besten Wein wird der schärfste Essig, aus den besten Freunden die ärgsten Feinde.
Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet.
Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übel nimmt
— Christian Morgenstern