Sprüche über Winter
99 Sprüche — Seite 3
Glück ist der Freunde Sommer und Ernte, Unglück aller Freunde Winter
Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.
— Gottfried Keller
Je mehr Dominicus schürt, man im Winter friert. (04. August)
Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!
— Wilhelm Busch
Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin. (06. März)
Ob der Winter warm oder kalt - so geh Allerheiligen in den Wald. (01. Nov.)
Spät Rosen im Garten, lässt den Winter lange warten.
Elisabeth zeigt an, was der Winter für ein Mann. (19. Nov.)
Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht Martini Sonnenschein. (01. Nov.)
Ein wahrer Freund ist einer, der im Winter Badeurlaub an einem Traumstrand macht, und dir keine Ansichtskarte schickt.
Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.
— Napoleon
Ist St. Peter kalt, hat der Winter noch lange Halt. (22. Feb.)
Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter. (06. Jan.)
Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.
— Christian Johann Heinrich Heine
Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir, wie der Winter, der eben geht. Denn unter Wintern ist einer so endlos Winter, dass, überwinternd, dein Herz überhaupt übersteht.
— Rainer Maria Rilke
Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.
Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will. (06. Jan.)
Nach Martinstag viele Nebel sind, so wird der Winter meist gelind. (11. Nov.)
Tritt Mattheis stürmisch ein, wird's an Ostern Winter sein. (24. Feb.)