Sprüche über Würde
172 Sprüche — Seite 6
Die Anerkennung ernster Menschen gewinnen wir durch Leistung, die der Masse durch Glück.
— François de la Rochefoucauld
Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.
— Dietrich Bonhoeffer
So wie die großen Sphinxen, in nobler Haltung durch die Ewigkeit durch lauernd auf dem heißen Wüstensand, so starren Katzen sorglos ins Nichts, ruhig und weise.
— Charles Baudelaire
Wenn aus dir selbst nicht der Adel spricht, so nützen tausend Ahnen nichts.
Nicht, dass man dich nicht kennt, sei deine Sorge, sorge dafür, dass du des Kennens wert bist.
— Konfuzius
Die Arbeit ist der Eckstein, auf dem die Welt ruht, sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.
— Henry Ford
Es liegt in der deutschen Natur, alles Ausländische in seiner Art zu würdigen, und sich fremder Eigentümlichkeit zu bequemen.
— Johann Peter Eckermann
Wenn ich nochmals eine Frau entführen sollte, würde ich den Gatten mitnehmen.
— Franz Liszt
Alles Denken ist wesentlich optimistisch. Der vollendete Pessimist würde verstummen und -sterben
— Christian Morgenstern
Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.
— Abraham Lincoln
Männer, die in Stiefeln zu sterben hoffen, verunglücken gar zu oft in Pantoffeln.
Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.
— Gottfried von Strassburg
Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.
Keine wahre und dauernde Liebe kann ohne Achtung bestehen; jede andere zieht Reue nach sich und ist einer edlen Sache unwürdig.
— Johann Gottlieb Fichte
Große Menschen sind Inhaltsverzeichnise der Menschheit.
— Christian Friedrich Hebbel
Für mich ist die größte Entfaltung menschlichen Lebens, in Frieden und Würde zu sterben, denn das ist die Ewigkeit.
— Mutter Theresa
Vom Fleißigen ist immer viel zu lernen, doch zu beseligen vermag nur Größe.
— Christian Morgenstern
Würde ist eine körperliche Kunst, erfunden, um die Mängel des Geistes zu verbergen.
— François de la Rochefoucauld
Wenn alle Tage im Jahre gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.
— William Shakespeare
Was ist Ehre ohne Verdienst? Und was kann man gerechtes Verdienst nennen, wenn nicht das, was einen Menschen sowohl gut als groß macht?
— Daniel Defoe