Sprüche über Vorstellungen
142 Sprüche — Seite 2
Ein Idealist ist ein Mann, der aus der Tatsache, dass die Rose besser riecht als der Kohl, darauf schließt, eine Suppe aus Rosen müsse auch besser schmecken.
— Ernest Miller Hemingway
Manche mögen lieber die Ersten aus der II. Klasse als die zweiten in der I. Klasse sein.
— Baltasar Gracián y Morales
Wenn deine Grundsätze dich traurig machen, verlass dich drauf: Sie sind falsch.
— Robert Louis Stevenson
Es ist vernünftig, von einem Arzt zu erwarten, dass er vor der Macht des Geistes, Krankheiten zu überwinden, Achtung hat.
— Hippokrates von Kós
Rasch kam ich zu der Überzeugung, dass Grundsätze nur gültig sind, wenn man satt ist.
— Mark Twain
Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.
— Thukydides
Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.
— Jules Verne
Die einzige Form der Musik ist die Melodie. Ohne Melodie ist die Musik gar nicht denkbar.
— Richard Wagner
Nur du selbst kannst dir Frieden bringen. Nur der Triumph deiner Prinzipien kann dir Frieden bringen.
— Ralph Waldo Emerson
Nichts ist unter deiner Würde, was deinem Lebenszweck entspricht. Nichts ist groß oder erstrebenswert, was diesen Zweck verfehlt.
— Ralph Waldo Emerson
Für seine Prinzipien kann man leichter kämpfen, als nach ihnen leben.
— Alfred Adler
Die Gedanken, die am öftesten gedacht werden, materialisieren sich auch am stärksten im Organismus.
— Prentice Mulford
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Lesen ist die Schwierigkeit, ein Land fremder Phantasie mit eigenen Gedanken zu bevölkern.
— Kurt Tucholsky
Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.
— José Ortega y Gasset
Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.
— Christian Friedrich Hebbel
Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, gelieb …
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.
— Wilhelm von Humboldt
Welche Unehre tun wir Gott an, wenn wir ihm nur so viel zutrauen, wie unsere Vorstellungen fassen!
— Johannes Calvin
Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen
— Henry David Thoreau