Sprüche über Verstand
397 Sprüche — Seite 16
Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.
— Jean Paul
Ich bin verpflichtet, meinen Gegnern Argumente zu liefern, aber nicht Verstand.
— Benjamin Disraeli
Der gesunde Verstand sagt uns, dass die Dinge der Erde nur sehr wenig Realität besitzen und dass es wahre Wirklichkeit nur in den Träumen gibt.
— Charles Baudelaire
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
— Oscar Wilde
Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes, welcher die Verhältnisse erkennt, und ein Zeichen eines guten Gemütes, welches der Liebe fähig ist. Denn wer nicht danken kann, …
— Jeremias Gotthelf
Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.
— Fjodor M. Dostojewski
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Verstand ist eine Autorität.
— Arthur Rimbaud
Wenn die Liebe mit unerfahrenen Kindern ihr Spiel zu spielen versteht, dann können wir an diesen Kindern Verstand und Klugheit finden.
— Gottfried von Strassburg
Das Leben gleicht einem Buche; Toren durchblättern es flüchtig, der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann.
— Jean Paul
Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.
— José Ortega y Gasset
Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben
— Francois Rabelais
Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.
— Oscar Wilde
Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand
Mögest Du so leben, dass Du das Leben zu nutzen verstehst.
Wer lange im Bett bleibt, verschläft den Verstand.
Wenn sich die Sprüche widersprechen, ist's eine Tugend und kein Verbrechen. Du lernst nur wieder von Blatt zu Blatt, dass jedes Ding zwei Seiten hat.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug genug für den, der kommen mag.
— Friedrich Rückert
Die Freude fällt uns in die Hände, die bloße Kunst nur, sich zu freu'n, die will geübt, errungen sein.
— Christoph A. Tiedge