Sprüche über Vergangenheit
266 Sprüche — Seite 4
Ich liebe Männer mit Zukunft und Frauen mit Vergangenheit.
— Oscar Wilde
Nicht was wir gestern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.
— José Ortega y Gasset
Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!
— Bertha Freifrau von Suttner
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.
— Buddha
Nur der ist arm, der die kahlen Wände seines Herzens nicht schmücken kann mit Bildern schöner Erinnerungen
— Johann Nepomuk Nestroy
Um der Zukunft willen soll der Mensch die Vergangenheit hochhalten.
— Jeremias Gotthelf
Gegenwart und Vergangenheit lassen sich nicht vergleichen.
Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfällen der Menschheit.
— Edward Gibbon
Ein kommender Tag scheint länger als ein vergangenes Jahr.
Zukunft ist etwas, das die Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.
— William Somerset Maugham
Was der Mensch sei, sagt ihm die Geschichte.
— Wilhelm Dilthey
Ich greife nicht gern nach neuen Büchern, weil mir die alten mehr Kern und Kraft zu haben scheinen.
— Michel de Montaigne
Fortschritt heißt heute, etwas zu wollen, was es ohne Fortschritt schon einmal gab.
Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen taten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe?
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der Mensch ist heute nur aktiver geworden, aber nicht glücklicher, als er vor sechstausend Jahren gewesen ist
— Edgar Allan Poe
Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.
— Karl Marx
Das muss ein Esel sein, der mit fünfzig Jahren noch dieselben Anschauungen hat wie vor zwanzig Jahren.
— Otto von Bismarck
Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.
— Gilbert Keith Chesterton
Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.
— Alfred de Musset
Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.
— Johann Wolfgang von Goethe