Sprüche über Verantwortung
322 Sprüche — Seite 15
Wer sich fürchtet, Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben, und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt.
— Prentice Mulford
Lerne, von Dingen wegzudenken, bis ihre Zeit da ist. Damit entlässt du den Gedanken an die Verantwortung, bis es zweckmäßig oder nützlich ist, ihm Einlass zu gewähren.
— Prentice Mulford
Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust.
— Alfred Adler
Die Reue eines verlorenen Lebens wird zur Furie mancher Menschen, die zu spät einsehen, was sie tun sollten, und was sie wirklich getan haben.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.
— Georg Rollenhagen
Die Erhaltung der Gesundheit ist eine Pflicht. Nur wenige sind sich bewusst, dass es so etwas wie eine körperliche Moral gibt.
— Herbert Spencer
Teilnahme am politischen Leben ist die Pflicht eines jeden Bürgers, ihre Nichterfüllung ist zugleich kurzsichtig, undankbar und gemein.
— Herbert Spencer
Jede Ursache bringt mehr als ein Ergebnis hervor.
— Herbert Spencer
Die tiefe Sicherheit einer Gesellschaft hängt von Natur und Verhalten ihrer Bürger ab
— Herbert Spencer
Du bist in jedem Augenblick der Wanderer, der über den eigenen Weg zu entscheiden hat.
— Hermann Stehr
Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.
— Thukydides
Verantwortung entsteht dadurch, dass man nicht rechtzeitig Nein sagt.
— Leo Trotzki
Gar mancher schlägt sich mit einem Mann herum und ahnt nicht, dass er sich mit dessen Frau herumschlägt.
— Otto Weiss
Die Kalendermacher machen die Kalender, aber Gott macht das Wetter.
— Julius Wilhelm Zincgref
Der Staat hat kein Gewissen. Aber der Mensch hat eins.
— Ferdinand Ebner
Wer dem Leben gegenüber gleichgültig bleibt, ist verantwortungslos.
— Menander
Man erbt kein Vermögen, man erbt Verantwortung.
— Reinhard Zinkann
Der Gang der Politik gleicht dem Flug eines Drachens, dessen Bahn von dem Winde, der ihn treibt, und der Schnur, die ihn hält, abhängig ist.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Es ist wirklich schwer einzusehen, wie Menschen, die der Gewohnheit, sich selbst zu regieren, vollständig entsagt haben, im stande sein könnten, diejenigen gut auszuwählen, die sie regieren sollen.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Die große Kunst des Regierens besteht meistens in nichts anderem als: glauben zu machen, dass alles, was geschieht, durch uns geschehe.
— Joszef Freiherr von Eötvös