Sprüche über Strafe
66 Sprüche — Seite 2
Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.
— Sully Prudhomme
Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.
— August Strindberg
Wer glücklich ist, der ist auch gut, das zeigt auf jedem Schritt sich; Denn wer auf Erden Böses tut, trägt seine Strafe mit sich!
— Friedrich von Bodenstedt
Das Unrecht bestraft sich selbst.
— Ludwig Tieck
Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.
— Magnus Gottfried Lichtwer
Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe
— Hippolyte Taine
Die schlimmste Strafe für Bigamie sind zwei Schwiegermütter.
Um immer gut zu sein, ist es erforderlich, dass die anderen glauben, dass sie uns gegenüber niemals ungestraft böse sein dürfen
— François de la Rochefoucauld
Wem das Leben keine Lasten auflädt, dem wird es selbst zur Last.
— Peter Sirius
Die kleinen Diebe, die müssen hangen. Die großen mit güldenen Ketten prangen
— Georg Rollenhagen
Gefängnisse werden aus den Steinen der Gesetze errichtet, Bordelle aus den Ziegeln der Religion
— William Blake
Die Strafe zu fürchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.
Ein ärgernder Lehrer ist strafbarer als ein Giftmischer, er ist ein Seelenmörder!
Die konsequente Nichtbeachtung von Regeln und Vorschriften führt relativ schnell zu ihrer Abschaffung, weil die konsequente Verfolgung ihrer Nichtbeachtung zu teuer würde.
— Christa Schyboll
Nichts gibt ein größeres Vergnügen, als den Betrüger zu betrügen.
— Karl Wilhelm Ramler
Unrecht Gut kommt nicht an den dritten Erben.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Die Lüge straft durch's eigene Bewusstsein; Die Wahrheit hält's Gewissen und die Brust rein.
— Heinrich Martin
Delinquenten des Lebens, die wir sind, von denen keiner eine Begnadigung zu erhoffen hat, bitten wir nun um eine schmerzlose Hinrichtung.
— August Pauly
Straf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.
— Julius Wilhelm Zincgref