Sprüche über Spiel
104 Sprüche — Seite 2
Wenn du ein Kind hast, dann wird auch aus dir wieder eins werden.
Den Weibern und dem Spiel zuliebe wurde mancher Mann zum Diebe.
— Bernhard Freidank
Das Leben ist, wie in der Öffentlichkeit Geige zu spielen, und das Instrument erst beim Spielen zu lernen.
— Samuel Butler
Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie, mit ihrem eigenen Leid spielen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Das Leben zu Ende leben ist kein Kinderspiel
— Boris Pasternak
Aus der Art, wie das Kind spielt, kann man erahnen, wie es als Erwachsener seine Lebensaufgabe ergreifen wird
— Rudolf Steiner
Beim Kegeln kommt der ganze Mensch zum Vorschein.
— Franz Kafka
Spielen ist keine Kunst, aber aufhören zu spielen
Bedenke, dass Du nur Schaupieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.
— Epiktet
O freilich, wenn Entschlüsse nur Wünsche sind, so ist der Mensch des Zufalls Spiel!
— Friedrich Schleiermacher
Ein guter Torwart ist ein Spieler, der seine Mannschaft durch Überschreitung seiner Machtbefugnisse in eigenwilligen Aktionen rettet.
— Jean-Paul Sartre
Das Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten lernen
— Immanuel Kant
Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!
— Oliver Wendell Holmes
Zu wenig und zu viel ist gleich sehr unvollkommen; im Ernst ist und im Spiel das rechte Maß willkommen.
— Friedrich Rückert
Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.
— Christa Schyboll
Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.
Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.
— Achim von Arnim
Es ist einerlei, wie groß der Künstler ist. Mit der Zeit werden sie doch ein zum Mechanismus gewordener Spieler, der Musik verkauft, um damit Geld zu verdienen.
— John Knittel