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Sprüche über Sehnsucht

146 Sprüche — Seite 7

  1. So ist eben das Leben seit jeher, alles gehört dazu: Leid und Trennung und Sehnsucht. Man muss es immer mit allem nehmen und alles gut und schön finden.

    Rosa Luxemburg

  2. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Die meisten Menschen bringen so das ganze Leben hin, dass sie sich von Pfingsten nach Weihnachten und von Weihnachten nach Pfingsten sehnen.

    Theodor Fontane

  5. Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist, in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

    Carl Spitteler

  6. Wie oft in der Gesellschaft, die sich für so recht gebildet und interessant hielt, bei all dem Gerede und Feintun, seufzte ich innerlich: "Wenn doch nur ein Hund da wäre!"

    Friedrich Vischer

  7. Die menschliche Sprache ist wie eine gesprungene Kesselpauke, mit deren Tönen wir Bären zum Tanzen bringen, während wir uns immer nur danach sehnen, das Mitleid der Sterne zu wecken.

    Gustave Flaubert

  8. Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag.

    Matthias Claudius

  9. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  10. Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.

    Basilius von Caesarea

  11. Hoffnung heißt der Morgenstern, Sehnsucht der Abendstern.

    Theodor Toeche-Mittler

  12. Die Liebe ist die Lösung des Lebensrätsels, der Hass die verzehrende Sehnsucht danach.

    Heinrich Lhotzky

  13. Vergebung muss immer da sein. Aber von Vergebung darf man erst reden, wenn die Menschen sich danach sehnen.

    Heinrich Lhotzky

  14. Die Mensch weiß nie recht, was er will; und wenn er einmal hat, was er gewollt hat, so sieht er, dass es das nicht war. Und so geht all unser Bestreben ins Unendliche.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. Gedichte sind Balsam auf Unstillbares im Leben

    Caroline Schlegel-Schelling, geb. Michaelis

  16. Hinter dem Traum der ewigen Jugend steht oft die Realität ewiger Unreife.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  17. Das Schicksal macht uns oft durch unsere stillen Wünsche zu Mitschuldigen seiner Härte und wir schlagen uns zerknirscht vor die Brust, wenn das, was wir auf Kosten eines anderen im Geheimen ersehnt, p …

    Wilhelmine von Hillern

  18. Weit weg, dort im Sonnenlicht liegen meine höchsten Bestrebungen. Vielleicht werde ich sie nie erreichen, ich kann jedoch hinaufschauen und ihre Schönheit sehen, an sie glauben und versuchen, dorthin …

    Louisa May Alcott

  19. Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann, je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei: Aber nur Herzen erschließen Herzen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  20. Es ist noch Phantasie im Menschen übrig für idealistische Zustände, und die will Stoff, Nahrung.

    Rahel Varnhagen von Ense